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Chinesische Heilkunst und Kultur

Menstruationsbeschwerden

Fast 80 Prozent aller Frauen geben an, irgendwann einmal unter Menstruationsbeschwerden gelitten zu haben. Bei jeder zwanzigsten sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass eine ärztliche Behandlung notwendig wird. Unterschieden werden Menstruationsstörungen, die regelmäßig bei der Periode auftreten, und Beschwerden, die aufgrund der unregelmäßigen Periode auftreten. Der Zyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage - einige Tage mehr oder weniger sind jedoch nicht ungewöhnlich. Die Steuerung des Zyklus erfolgt durch die Hormone der Hypophyse. Diese Hormone wirken wiederum auf die Eierstöcke und die Gebärmutter. Bei einigen Frauen schon ab in der Mitte des Zyklus auf. Bei den meisten Frauen jedoch kommt es zum so genannten Prämenstruellen Syndrom.

Körperliche und seelische Beschwerden?
Das Prämenstruelle Syndrom ist die Bezeichnung für die körperlichen und psychischen Beschwerden, die einige Tage vor oder in den ersten Tagen der Menstruation auftreten können. Frauen berichten über wellenartigen Schmerz im Unterleib und im Rücken, über Spannungsgefühl sowie Druckempfindlichkeit der Brüste. Des weiteren treten Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, niedriger Blutdruck, Pickel, Akne und Hautveränderungen auf. Es kommt zu Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe, insbesondere an den Fußknöcheln. Dadurch bedingt erfolgt eine Gewichtszunahme. Viele Frauen sind während dieser Phase extremen Stimmungsschwankungen ausgesetzt, sind depressiv, reizbar oder sie leiden unter Schlafstörungen. Welche Stimmung vorherrschend ist, wird durch das hormonelle Ungleichgewicht bestimmt. Ein erhöhter Östrogenspiegel kann zu Reizbarkeit führen, während erhöhte Progesteronspiegel zu depressiven Stimmungen führen.

Was kann Frau nun gegen diese prämenstruellen Beschwerden unternehmen? Falls die Beschwerden sehr ausgeprägt sind, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt konsultieren. Hinter einem Schmerzsyndrom kann sich auch eine organische Krankheitsursache verbergen. Sind organische Ursachen für die Erkrankung ausgeschlossen, können folgende Tipps Hilfestellung leisten: Versuchen Sie, Stress zu vermeiden und sorgen Sie für Entspannung und Wohlbefinden. Manchmal wirken bereits etwas frische Luft, eine Wärmflasche oder ein warmes Bad Wunder. Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihren Körper. Um die Wassereinlagerung zu reduzieren, sollten Sie weitgehend auf den Genuss von Salz verzichten. Sie können auch durch die Einnahme von Brennessel- oder Goldrutentee leicht entwässern. Vermeiden Sie Kaffee und Teegenuss, insbesondere bei ziehenden Schmerzen. Essen Sie ballaststoffreiche Kost wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Alkohol ist in dieser Phase für manche Frauen Gift Treiben Sie Sport, solange es Ihnen Spaß macht (Sie sollten jedoch übermäßige Anstrengungen vermeiden).
Übungen aus dem Yoga, wie das Luna-Yoga, sind bei entsprechender Anleitung empfehlenswert. Lassen Sie sich von Ihrem Partner im Bereich des Kreuzbeins, am unteren Rücken, massieren.

Chinesiche Medizin gegen Menstruationsbeschwerden
Die Chinesische Medizin bietet mit ihren Therapieverfahren ebenfalls zahlreiche effektive Lösungen bei Menstruationsbeschwerden, die schon manche Frau auf Dauer von diesem Leiden befreit haben.

Qigong-Übungen (meditative Bewegungsübungen)
Deutsche Qigong Gesellschaft e. V., Guttenbrunnweg 9, 89165 Dietenheim, Telefon 07347/3439. Hier erhalten Sie Informationen über anerkannte Qigong-Lehrer in Deutschland (Adressenlisten).

Akupunktur
www.daegfa.de

Tuina-Therapie (manuelle Therapie) www.akupunktur.at

die Chinesische Kräutertherapie (Tees, Pulver) www.tcm.edu, www.akupunktur.ch






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