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Chinesische Heilkunst und Kultur

Gut essen und fein trinken!

Eine ausgewogene Ernährung ist neben der regelmäßigen Selbstkontrolle der Blutzuckerwerte und regelmäßiger körperlicher Bewegung das Wichtigste. Und die moderne Diabetes-Ernährung unterscheidet sich kaum von der Ernährung des Gesunden

Körpergewicht
Vor allem für den Typ 2-Diabetiker von entscheidender Bedeutung, da die Wirkung des Insulins mit steigendem Körpergewicht abnimmt. In den meisten Fällen führt eine Gewichtsreduktion zur Verbesserung der Blutzuckerwerte.

Kalorien/Energie
Es gibt keine speziellen Empfehlungen für Diabetiker. Die Energiezufuhr sollte so hoch sein, dass ein normales Körpergewicht erreicht oder gehalten wird.

Kohlenhydraten
Kohlenhydrate sind die einzigen Nährstoffe, die Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, trotzdem sollten sie nicht aus dem Speiseplan des Diabetikers verschwinden. Ihr Anteil an der Gesamtaufnahme sollte genauso hoch wie beim Gesunden sein. Es kann aber sinnvoll sein, die Kohlenhydrate auf mehrere Mahlzeiten (bis zu sechs) aufzuteilen, um Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Kohlenhydrate werden vom Körper unterschiedlich schnell aufgenommen und erhöhen deshalb in ungleichem Maß die Blutzuckerwerte.
Diabetiker sollten aus diesem Grund auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel zurückgreifen, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Empfehlenswert sind Vollkornprodukte, sie wirken sättigend und lassen den Blutzucker relativ langsam ansteigen.

Zucker
Zucker gehört zu den Kohlenhydraten. Während früher Haushaltszucker (Saccharose) für den Diabetiker tabu war, ist man heute der Meinung, dass kleine Mengen Zucker für den Diabetiker geeignet sind, doch nur unter folgenden Voraussetzungen: gute Stoffwechseleinstellung, regelmäßige Selbstkontrolle, nicht in Form von Getränken, nicht in purer Form (nur verpackt in Lebensmitteln). Zum Süßen von Getränken eignen sich kalorienfreie Süßstoffe (Saccharin, Cyclamat, Aspartam). Vorsicht bei speziellen Diätprodukten: sie haben einen meist hohen Fett- und Energiegehalt und sind unverhältnismäßig teuer. Auch die sogenannten Zuckeraustauschstoffe (Fruchtzucker, Sorbit) besitzen keinen entscheidenden Vorteil für den Diabetiker.

Fette
Fette spielen in der Ernährung eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sollte die gesamte Fettmenge nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtaufnahme (etwa 70 Gramm Fett pro Tag) ausmachen. Es ist sinnvoll, tierische Fette (Butter, Wurst, Käse, Sahne) zum Teil durch pflanzliche Fette oder Öle zu ersetzen.
Besonders positive Wirkungen besitzen einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure), die vor allem in Oliven-, Raps- und Maiskeimöl vorkommen. Ein Gramm Fett (circa neun Kcal) enthält doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß (jeweils vier Kcal).

Eiweiß
Es gelten die gleichen Richtlinien wie für Nicht-Diabetiker, das heißt, eine Zufuhr von 10-15 Prozent der Gesamtenergie (circa 60 Gramm pro Tag) ist ausreichend.

Alkohol
Geringe Mengen Alkohol, wie etwa ein oder zwei Gläser Wein, sind durchaus erlaubt. Zu beachten ist, dass Alkohol nur zusammen mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten aufgenommen werden sollte, da Alkohol die Glucosefreisetzung aus der Leber blockiert (sonst Gefahr der Hypoglykämie).
Übergewichtige Diabetiker sollten den hohen Energiegehalt beachten. Weiterhin fördert Alkohol die Entstehung von Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

Vitamine
Die Vitamine A, C, und E sowie einige sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren. Sie tragen somit zur Prophylaxe der zum Beispiel Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, der Beine und der Augen bei. Diese Inhaltsstoffe sind vor allem in frischem Obst und Gemüse enthalten. Deshalb sollten diese Nahrungsmittel täglich auf dem Speiseplan stehen.






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